Im Pflegedienst AMP Ambulante Mobile Pflege in Baunatal müssen Pflegekräfte künftig weniger dokumentieren und haben mehr Zeit für ihre Kunden

Im Pflegedienst AMP wird in Zukunft mit deutlich weniger Aufwand dokumentiert. Die Pflegeeinrichtung führt ein neuentwickeltes Dokumentationssystem ein, das von einem Expertengremium im Auftrag der Bundesregierung entwickelt wurde. Dabei werden mit deutlich weniger Papier alle rechtlichen und fachlichen Anforderungen erfüllt. Gleichzeitig bleibt mehr Zeit für die Pflege.

„Die künftige Dokumentation stärkt die Kompetenz der Pflege, weil unseren fachlichen Einschätzungen deutlich mehr vertraut wird“, zeigt sich Christin Dietrich, stv. Pflegedienstleitung begeistert, die an einer Schulung durch den bpa teilgenommen hat und zur B- Multiplikatorin ausgebildet worden ist. „Weil wiederkehrende Maßnahmen nicht mehr dauernd abgezeichnet werden müssen und wir stattdessen nur besondere Ereignisse oder wirklich wichtige Informationen erfassen, spart die Dokumentation eine Menge Zeit, in der sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter direkt mit den pflegebedürftigen Menschen beschäftigen können.“ Dennoch würden in der Pflege selbstverständlich mehr Hände gebraucht, die Entbürokratisierung der Pflegedokumentation sei also nur ein Schritt.

Der Pflegedienst AMP wird bei der Umstellung aktiv durch den bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. – unterstützt, der eigens allein in Hessen 20 Multiplikatoren ausgebildet hat, die die Pflegedienste und Pflegeheime beraten.

Christin Dietrich spürt derzeit eine große Begeisterung des Teams im Pflegedienst AMP. Sie erhält tatkräftige Unterstützung bei der Umsetzung von Ihrer Kollegin Mona Christina Schaffer, die sie bei der Implementierung Unterstützt. „Wir machen den Pflegeberuf damit auch ein Stück attraktiver, weil die Pflegefachkräfte ihr Wissen eigenständiger anwenden und spüren, dass ihrer Einschätzung zur Situation der pflegebedürftigen Menschen in ihrer Häuslichkeit vertraut wird.“ Bisher würden zu viele Informationen einfach nur für die Prüfbehörden dokumentiert, die nie wieder jemand liest oder braucht. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter freuen sich, dass endlich etwas konkret umgesetzt wird, das sich die Pflege gewünscht hat und wofür sie gekämpft hat.“

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